Der Krügerpark in Südafrika

Der Krügerpark ist der größte Nationalpark in Afrika. Nur die länderübergreifenden Nationalparks Serengeti und Masai Mara sind zusammen größer, jedoch gehören sie jeweils verschiedenen Ländern an. Mit etwas Glück kann man die BIG FIVE Afrikas: Löwe, Leopard, Büffel, Elefant, und Nashorn sehen. Für Einsteiger in das afrikanische Safarireisen ist er ideal geeignet, da man es ein sehr gut ausgebautes Straßennetz gibt und man den Krügerpark auf diese Weise sehr einfach mit dem eigenen Mietwagen erkunden kann. Im Nationalpark selbst gibt es sehr viele einfache Camps, die eine Übernachtung direkt im Park ermöglichen. Diese sollten unbedingt vor dem Urlaub über die Homepage des Krügerparks gebucht werden, da einige lange im voraus ausgebucht sind. Auch kann man auf der Homepage ein Buschbraai (Grillen in der Wildnis) oder eine grführte Frühpirsch buchen. Die großen Hauptcamps sind über geteerte Strassen miteinander verbunden. Am Rand außerhalb des Nationalparks gibt es einige Camps die exklusive Touren auf eigenen Game Reserves (Tierpark) anbieten. Die Touren sind dann geführt und man wird sehr nah an die Tiere heran gebracht, da man die Wege verlassen kann. Wer nur wenig Zeit hat und gerne so viel wie möglich sehen möchte, sollte sich solch Camp überlegen, da die Wildhüter genau wissen, wo sich Ihre Lieblinge aufhalten.

Der Krügerpark kann in vier unterschiedliche Vegetationszonen eingeteilt werden und entsprechend kann man bestimmte Tiere sehen. Im nördlichen Teil des Parks kann man sehr viele Affenbrotbäume sehen und die Vegetation erinnert an einen Urwald. Neben den üblichen Tieren kann man fast nur hier Sträuße sehen. Etwas weiter südlich in der Region um Letaba findet man sehr viele Hecken, Büsche und kleinere Bäume und es könne alle Tiere des Parks gesehen werden, wobei die Vegetation manchmal die Aussicht verhindert oder Tiere nur kurz zu sehen sind. Die Gegend um Satara ähnelt einer offenen Savanne und ist bekannt für seine vielen Raubkatzen, wie Löwen, Leoparde und Geparde. Der südliche Teil des Parks ist auch sehr offen, aber etwas grüner und man hat hier die größten Chancen Nashörner zu sehen. Im gesamten Nationalpark findet man große bis zu tausend und mehr Tieren umfassenden Herden von Gnus, Zebras und Büffel, die ständig auf Wanderschaft sind. Aber auch Elefanten, die wegen Ihrer Vielzahl mittlerweile ein Problem sind und Giraffen begegnen einem sehr oft. Wer Raubkatzen sehen möchte, muss sehr früh unterwegs sein, da diese nur von Abenddämmerung bis zur Morgendämmerung aktiv sind und es Nachts unter Strafe nicht erlaubt ist die Camps zu verlassen. In den Hauptcamps findet man Pinnwände, auf denen die Sichtungen der BIG FIVE vom Vortag vermerkt sind und man gute Chancen hat diese noch einmal an gleicher Stelle zu sehen.

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