Taschendiebstahl Kriminalität in Barcelona

Aufgrund zweier Vorfälle Anfang des Jahres mit Kriminalität bzw. Taschendiebstahl in Barcelona möchte ich mit dem Tipp nochmal darauf hinweisen. Einmal erwischte es eine noch sehr junge Freundin der man in einer belebten Strasse versuchte die Handtasche aus der Hand zu reisen. Der Versuch die Handtsche zu stehelen war so heftig, das Sie auf den Boden fiel.
Zum anderen ein bekannter Rentner den wir Aufgrund des Vorfalls warnten was an Kriminalität in Barcelona passieren könnte. Aber es ist schon unglaublich mit welcher Dreistigkeit die Taschendiebe vorgehen. Er wurde auch in einer belebten Strasse angerempelt und wußte sofort was gleich passieren wird und versuchte mit beiden Händen seine Hosentaschen wo sein Geld war zu schützen. Als diese Ziele verwehrt waren griffen die Diebe in seine Jackentasche und fischten sich die Kamera. Auch wenn man vorbereitet ist nützt es nichts. Am Besten trägt man nur das bei sich was man benötigt und krallt sich an diesem fest bzw. bietet keine leichte Angriffsfläche und schließt Reißverschlüße. Offene Taschen sind ein gefundenes Fressen.
Wir waren kurz zuvor in Sevilla und auch bei uns hat man es versucht, wobei der Dieb wohl noch ein Anfänger war und hat seine Beute eingeschüchtert zurück gegeben.

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Reisetipp hinzugefügt von Thorsten am 03.03.10

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Kriminalität in Barcelona
Mein Verlobter sagte gestern noch zu mir das er mich net allein dort rumlaufen lässt weil es immer schlimmer wird. Gerade jetzt wurde eine junge Italienerin vergewaltigt, umgebracht und auf dem Friedhof unter einem Tuch versteckt.
Vorgewarnt ist man also schon.. Naja das passiert überall.. Aber die Kriminalität ist schon größer..
Geschrieben am 13. July 2008 von Kathrin
Erfahrungen
Ich möchte aufgrund meiner Observationen auf der Rambla, Nähe Arc del Theatre darauf hinweisen, dass es fast täglich ab den späten Abendstunden organisierte Diebesbanden gibt. Diese treten unterschiedlich auf: (gesehene und erlebte Beispiele)
1. Die 3 Transvestiten
Hierbei wird man von den drei als Frau maskierten Delinquenten gleichzeitig befummelt, (zur Ablenkung) wobei ebenfalls sämtliche Taschen befahren werden. Wehrt man sich wird man als Frauenschläger beschimpft. Haben die drei etwas ergaunert steigen diese in einen wartenden Wagen und verschwinden. Tipp : Augen offen halten Wertsachen Verstecken
2. Der nette Spanier
Dieser geht meist individuell auf sie zu, hat jedoch zur Sicherheit immer ein bis zwei Komplizen um sich. Er (meist sehr kleine Statur) gibt Ihnen singend und tanzend die Hand, fragt banales und wedelt eine bunt Fahne vor Ihr Gesicht zur Ablenkung. Mit der Hand fischt er nach Kostbarkeiten. (Tipp : nicht die Hand geben, weitergehen, und wenn er penetrant bleibt ihm signalisieren, dass sein Vorgehen/Absichten durchschaut wurden)
Bei weiteren fragen stehe ich gerne zur Stelle : artdesale@googlemail.com
Geschrieben am 04. May 2009 von Alxander Nelson
Wirklich trickreich
Ein wenig überheblich waren wir schon: uns passiert das nicht! Nun gut, die Kamera? Irgendwo muß man die ja tragen. Aber die Barschaften befanden sich unter dem T-Shirt.

Wir kommt man da unbemerkt ran? Man nimmt drei junge Mädels, einen etwa gleichaltrigen Herren. Die drei Mädels steigen hastig in die gar nicht so volle Metro, die beiden Touristen wollen folgen, können sich aber nur hineinquetschen, weil die Mädels den Eingang blockieren. An sich noch nicht so ungewöhnlich, derartig wenig höfliches Verhalten beobachtet man nicht zu selten in öffentlichen Verkehrsmitteln. Nach der Abfahrt ein Getuschele, verzweifelte Blicke der Mädchen auf die Stationenanzeige über der Tür, die Nennung eines Stationennamens, der nun genau in der umgekehrten Fahrtrichtung zu erreichen wäre. Irgendwann schaut der Tourist mit der Barschaft unter dem T-Shirt auf diese technisch sehr schöne Stationenanzeige.

Ja, das wars. Für die Taschendiebe. Derart abgelenkt bemerkt man das Ausräumen der relativ geschützt getragenen Geldbörse nicht.

An der Stelle ist aber nicht Schluß. Wir habens dann doch bemerkt und in einer kleinen filmwürdigen Show unser Geld wiederbekommen. Wir haben auch ein paar Fotos der flüchtenden Taschendiebe. Die Bemühungen, unsere Bilder und die der Bahnsteigkameras, deren Aufnahmen wir auf die Sekunde datieren können, zur Ergreifung der Taschendiebe zu nutzen, liefen dann doch ins Leere. Für uns im Prinzip egal, aber für spätere Touristen?

Wir betrachten die Geschichte einmal als billig erworbene Erfahrung.
Geschrieben am 01. June 2009 von Rainer Haeßner
Taschendiebstahl
Erfahrung in Barcelona:
Ich saß in der Nähe des Triumpfbogens auf einer Bank. Zusammen mit meiner Frau. Es waren nicht besonders viele Menschen unterwegs, also alles nicht bedrohlich. Trotzdem wurden wir von einer Seite abgelenkt, so dass ein Anderer, die seitlich von mir liegende Tasche stehlen konnte. Ich merkte es noch früh genug und verfolgte den Dieb, der \\\"langsam\\\" davon ging, weil er sich offensichtlich auf seinen Genossen verließ, dass er uns lange genug ablenken konnte. Ich kam ihm so nahe, dass er erschrak und meine Tasche fallen ließ und davon lief. Wir hatten Glück.
Geschrieben am 18. July 2009 von woma
Kriminalität
Die Kleinkriminalität in Barcelona nimmt die Dimensionen an, für die Neapel einmal berüchtigt war. Zwei meiner Bekannten erlitten diesen Sommer (2009) grosse Schäden. Einmal Pneu aufgeschlitzt und anschliessend Auto ausgeräumt, der andere Fall war Rucksack geleert im U-Bahneingang.
Geschrieben am 28. July 2009 von R. Müller
gelungener Rucksackraub am Strand von Barcelona
am vergangenen Dienstag war ich mit meiner Schwester am Passeig Maritim am Strand, wo mir auf sehr erschreckende Weise der Rucksack gestohlen wurde. Erschreckend deshalb, weil weder ich noch meine Schwester den Diebstahl mitbekommen hatten.

Wir dachten, wir wären clever genug, wenn wir getrennt ins Wasser gingen; auf diese Weise kann man sicher sein, dass immer einer bei den Sachen ist und aufpassen kann.
So war es auch: es kam nichts abhanden, als wir im Wasser waren.
Ich hatte an diesem Tag etwas mehr Geld als sonst dabei und dazu auch noch Ausweis und Kreditkarte; meine Klamotten hatte ich auch noch in den Rucksack getan, damit diese vorm Sand geschützt blieben.
Während meine Schwester neben mir auf dem bauch lag und ein Buch las, lag ich auf dem Rücken und sonnte mich ein wenig. Als ich nach einer Weile neben mich griff, um mein iPhone aus der Rucksackseitentasche zu fischen, war dieser nicht mehr da.
Verdattert, wo denn der Rucksack sei, blickte auch meine Schwester auf, deren Tasche Gott sei Dank noch da war. Sie hat NICHTS mitbekommen und macht sich immer noch Vorwürfe, nichts gesehen zu haben - die umliegenden Leute hatten auch nichts bemerkt.
Nur in Badehose bekleidet bin ich schnell ins Hitel, habe iPhone und Kreditkarte sperren lassen, war dann bei der Polizei und habe Anzeige erstattet.
An den Stränden laufen permanent fliegende Händler mit Kokosnüssen, Getränken oder Massageangeboten umher; es ist nicht aussergewöhnlich, neben sich im Sand Schritte wahrzunehmen.
ich kann jedem nur raten, zu den Strandbesuchen am Besten lediglich Badehose und Badetuch mitzunehmen - auf Rucksäcke sollte man generell verzichten. Auf dem Polizeirevier waren weitere 5, denen am Tag dasselbe passiert war - jedoch an anderen Stränden.
Geschrieben am 13. August 2009 von Thorsten
Geldbeutel fast gestohlen
In einer Seitengasse der Rambla wurde ich von einem "Taschendieb" ansgesprochen. Er hatte einen Flyer für eine angebliche Party in der Hand und drängte mir diesen auf. Dummerweise nahm ich ihn entgegen, er redete etwas halb-englisches auf mich ein und schwubs - da war der Geldbeutel aus meiner Hosentasche weg.
Meine Freundin und ich bemerkten es gleich, hielten ihn fest und riefen gleich andere Passanten um Hilfe. Er gab den Geldbeutel wieder zurück und machte sich schnell aus dem Staub.
Geschrieben am 21. August 2009 von Fabian
Barcelona weltweit Nr. 1 im Taschendiebstahl ...
Das behauptet wenigstens die amerikanische Reiseseite www.tripadvisor.com.

In einem Zehner-Ranking liegt Barcelona danach vor Roma und Prag.

Auch eine deutsche Seite berichtet darüber:
www.urlaub-im-web.de/blog/barcelona-welthauptstadt-des-taschendiebstahls.html
Geschrieben am 21. October 2009 von Jörgen Varg
Reifen aufgeschlitzt, Netbook weg
Tja, leider immer noch aktuell! Wir hatten ein Zimmer im Confortel Auditori in Barcelona, C/ Sicilia gebucht. Unser Auto war voll, deutsches Kennzeichen - wir waren gerade dabei, von Deutschland nach Barcelona zu ziehen.

In der Straße direkt vor Kreuzung mit dem Hotel hat dann was laut gezischt. Dann fuhr mein Auto "komisch", der Reifen war platt. Neben uns stand ein Roller, die Straße war voll (!) und der Verkehr stand.
Ich dachte, ok, das Auto war wohl zu voll und dann 1600km Fahrt, da platzt mal ein Reifen. Denkste! Kurz später, beim Wechseln des Reifens (wir haben ein paar der Taschen aus dem Auto raus und neben das Auto gestellt, waren ja zu zweit und gab genug Passanten), kommen zwei Typen vorbei und fragten irgendwas, nach dem Weg oder so. Haben die kaum verstanden. Die konnten auch keine Antworten geben auf unsere Gegenfragen.

Tja, ein paar Tage später wundern wir uns, wo denn unser Netbook bloß ist? Ob wir das zuhause vergessen haben? Nein, da war es nicht mehr. Ich kann es nicht mit Sicherheit sagen, aber ich gehe stark davon aus, dass die beiden Typen noch einen Komplizen hatten. Geschickt diese Leute, also Vorsicht!

Was man daraus lernt? Zu fremden darf man in Barcelona offensichtlich nicht freundlich sein. Immer ordentlich skeptisch sein. Nur gut, dass die keinen Koffer mitgenommen haben. Dumm nur, dass in dieser Tasche die Unterlagen meiner Freundin für die Uni waren.
Geschrieben am 07. April 2010 von Daniel Hoffmann
Gestohlenen Rucksack zurückerobert
Mir ist vergangene Woche am Plaza Catalunya der Rucksack gestohlen worden und ich kann jeden nur warnen, Taschen und Gepäck an neuralgischen "Touristensammelstellen" wirklich keine Sekunde aus den Augen zu lassen. Was war geschehen? Nach mehreren Aufenthalten in dieser wirklich wunderschönen Stadt war ich bisher immer der Meinung, dass mir so etwas nicht passiert. Weit gefehlt. Wenn man am späten Nachmittag erschöpft vom Herumlaufen in der Hitze sich ein wenig Erholung sucht, ist dies für gewisse kriminelle Elemente eine Möglichkeit sich so auf illegale Weise ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Ich saß am Plaza Catalunya auf dem langen Mäuerchen gegenüber der Sightseeing Bushaltestelle von Barcelona Bus Touristik. Hinter der Mauer ist ein großer Springbrunnen, der allerdings kein Wasser im Becken führt. Mein Fehler war, den Rucksack mit Fotokamera und Objektiven (keine Papiere und Bargeld) hinter mich zu stellen und ihn entgegen meiner Gewohnheit auch nicht festzuhalten.

Also schlich sich ein unauffällig (im Barcelona Fußball Trikot) gekleideter Typ von hinten an und nahm sich, was ihm nicht gehörte. Ein aufmerksamer Spanier tippte mir auf die Schulter und wies mich auf den Diebstahl hin. Dies geschah alles im Bruchteil von Sekunden. Der Typ setzte sich dann dreisterweise 30 Meter weiter auf eine Mauer und wollte den Inhalt wahrscheinlich nach einer Brieftasche inspizieren und diese dann nehmen. Aber ich stand nach einem Sprint in Sommersandalen schon vor ihm und musste mich unter Kontrolle halten, ihm nicht mein Knie in seine Visage zu rammen.

Er spielte total den Unschuldigen und auf meine spanische Ansprache merkte ich, dass er gar kein Spanisch verstehen wollte. Nachdem er den Rucksack partout nicht loslassen wollte und mit der Faust ausholte, habe ich mich natürlich gewehrt und ihm eine verpasst. Das war ihm zu viel und er flüchtete.

Polizei war weit und breit nicht zu sehen. Für die umstehenden Dutzende von Passanten kam auch keine Unterstützung. Mir war das egal, meinen Rucksack hatte ich wieder und die Genugtuung eine Straftat gesühnt zu haben. Doch Vorsicht! Lassen Sie sich nicht zu so etwas verleiten. Als mein Adrenalinspiegel wieder sank, habe ich darüber nachgedacht, daß wenn er Komplizen gehabt hätte, die Situation auch anders hätte ausgehen können.

Von der Polizei erfuhr ich, dass dies rumänische Banden seien, die sich als Einheimische ausgeben (Fußball Trikot) und sich auf diese Weise ihr Einkommen verdienen.

Also noch einmal. Vorsicht Vorsicht Vorsicht. Alles immer festhalten. Ich lache jetzt nicht mehr über Leute, die auf den Ramblas ihren Rucksack vorne tragen wie die Känguruhs.
Geschrieben am 03. August 2010 von Miguelito

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